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Der Himmel fällt

Roman
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Verfasser: Suche nach diesem Verfasser Mazzetti, Lorenza
Verfasserangabe: Lorenza Mazzetti. Aus dem Ital. von Viktoria von Schirach
Medienkennzeichen: Schöne Literatur
Jahr: 2001
Verlag: München, Goldmann
Reihe: btb
Mediengruppe: Buch
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Bibliothek: StB am Neumarkt Signatur: Mazz Standort 2: Romane Standort 3: Barcode: 11071211 Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0 Lagepläne: Lageplan

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Verfasser: Suche nach diesem Verfasser Mazzetti, Lorenza
Verfasserangabe: Lorenza Mazzetti. Aus dem Ital. von Viktoria von Schirach
Medienkennzeichen: Schöne Literatur
Jahr: 2001
Verlag: München, Goldmann
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Systematik: Suche nach dieser Systematik Z Romane
Interessenkreis: Suche nach diesem Interessenskreis Biographie
ISBN: 3-442-75055-5
Beschreibung: 2. Aufl., 189 S.
Reihe: btb
Schlagwörter: Belletristische Darstellung, Familie, Florenz <Region>, Geschichte 1944, Mord, SS, Schwester, Waisenkind
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Originaltitel: Il cielo cade <dt.>
Fußnote: Lorenza Mazzetti hat in den 60er Jahren ihre Kindheitserlebnisse während der deutschen Besetzung zu einem Roman verarbeitet, der mit dem hochangesehenen Premio Viareggio ausgezeichnet wurde und begeisterte Leser fand. Nun wird das Buch im Zuge der Verfilmung mit Isabella Rossellini wieder entdeckt.Die achtjährige Penny und ihre jüngere Schwester Baby leben in einer vornehmen toskanischen Villa unweit von Florenz. Nach dem Tod ihrer Eltern hat ihr Onkel sie aufgenommen. Italien befindet sich im Krieg, doch davon verspüren die beiden Mädchen wenig. Ihren Alltag verbringen sie zwischen den starr anmutenden Lebensgewohnheiten ihrer intellektuellen Verwandten und der einfachen Welt der Bauernkinder. Der Stunde um Stunde mit der Tante Schach spielende Onkel erscheint dabei genauso exotisch wie die archaisch anmutenden religiösen Gepflogenheiten der Dorfbewohner. Aus Pennys Perspektive bekommen die Worte des Pfarrers über Himmel und Hölle ein erschreckendes Gewicht. Natürlich wird der Onkel in die Hölle kommen, denn alle Ungläubigen - der Onkel ist Jude - fallen der ewigen Verdammnis anheim. Natürlich haust der Teufel längst in der Villa. Unermüdlich und voller Angst beten und büßen die Kinder für die Seele des Onkels, um ihn vielleicht doch noch vor dem Höllenfeuer zu retten. Denn Penny liebt diesen strengen wahrheitsliebenden Mann, auch wenn er sie immer wieder zurechtweist und straft. Er duldet ihre Temperamentsausbrüche, die oft mit Scherben enden, nicht; er erkennt ihre Geschichten nicht als überbordende Phantasie, sondern schimpft sie eine Lügnerin. Unfaßbar, wie weit sich die Erwachsenen aus der Kindheit herausgestohlen haben, wieviel Leid sie in bester Absicht auslösen.
Mediengruppe: Buch